Die sinnlosesten Crowdfunding-Projekte

Die sinnlosesten Crowdfunding-Projekte nehmen oft groteske Formen an

Viele Ziele und Projekte wurden durch das Crowdfunding erfolgreich finanziert und auf dem Markt etabliert. Hin und wieder gibt es jedoch Projekte, die als sinnlos zu bezeichnen sind. Im Folgenden werden daher die sinnlosesten Crowdfunding-Projekte vorgestellt und genauer erläutert. Aus den Fehlern dieser Projekte kann einiges gelernt werden.

Die sinnlosesten Crowdfunding-Projekte und was man aus ihnen lernen kann

Durch das Crowdfunding gibt es viele erfolgreiche Projekte; nicht nur in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt. Durch das Crowdfunding kann eine Finanzierung für ein Projekt schnell vonstattengehen. Jedoch scheinen es einige nicht mit dem nötigen Ernst zu betreiben und rufen die sinnlosesten Projekte ins Leben. Einen sicheren Platz unter den sinnlosesten Crowdfunding-Projekten hat zum Beispiel das Projekt von Rian Heist aus Cincinnati im US-Bundesstaat Ohio. Da er eine große Liebe für Schinken pflegt, möchte er in seiner Heimatstadt ein großes Schinkenmuseum eröffnen. Es ist überaus fraglich, ob er die benötigten 222.000 Euro durch das Crowdfunding erhalten wird. Im Augenblick sieht es jedenfalls nicht danach aus. Nicht jede Vorliebe kann verwirklicht werden und dieses Beispiel zeigt, dass einige Projekte zum Scheitern verurteilt sind, da sie keinen Wert für die übrige Gesellschaft haben. Es ist oft leicht, die sinnlosesten Crowdfunding-Projekte schnell zu erkennen. Die meisten leiden unter geringer Aufmerksamkeit und die Videos und Beschreibungstexte sind oftmals lieblos gestaltet. Außerdem ist das Finanzierungsziel oft wie auch in diesem Beispiel viel zu hoch angesetzt.

Die sinnlosesten Crowdfunding-Projekte sind auf gewisse Weise innovativ

Ein weiteres Beispiel, das unter die sinnlosesten Crowdfunding-Projekte eingeordnet werden kann, ist der von Ralph Scott angedachte Katzenscanner. Seine Idee war, Katzen auf einen Scanner zu stellen und mithilfe des Scans einen Bildband zu veröffentlichen. Selbst für die vielen Katzenfreunde auf der Welt war diese Idee allerdings zu sinnlos und skurril. Die angepeilten 16.000 Euro wurden bei Weitem nicht erreicht. Es wurde zwar keine Tierquälerei unterstellt, jedoch merkten einige Personen an, dass Katzen in der freien Natur doch viel schöner sind als auf einem Scan. Ein anderes Projekt, das ohne Nutzen ist, handelt von einer Dose, die nichts kann. Bei der sogenannten „Useless Can“ handelt es sich um eine Dose, die alten Suppendosen sehr ähnlich ist. Darüber hinaus gibt es einen kleinen Schalter an der Dose. Nach Betätigung des Schalters wird ein kleiner Metallarm aus der Dose herausgefahren, der den Schalter wieder zurück auf die Ausgangsposition bringt. Die Funktion der Dose ist daher als sinnlos zu bezeichnen. Das einzig Interessante könnte darin bestehen, die Dose selbst zusammenzubauen. Diese Dose gehört wahrlich unter die sinnlosesten Crowdfunding-Projekte. Womöglich wäre diese zur Schau getragene Sinnlosigkeit wieder innovativ, jedoch gab es schon viele ähnliche Projekte, die ebenfalls keine Funktion hatten. Daher bringt diese sinnlose Dose leider nichts Neues und ist nur jemanden zu empfehlen, der einfach gerne bastelt.

Die sinnlosesten Crowdfunding-Projekte scheitern in den häufigsten Fällen

Andere Projekte, die sich ebenfalls unter die sinnlosesten Crowdfunding-Projekte einordnen lassen, haben oft zum Ziel, seinen eigenen Lebensunterhalt durch andere zu finanzieren. Robert Brady wollte zum Beispiel gerne seinen ersten Roman endlich zu Ende schreiben und kündigte daher seine eigentliche Arbeit. Die Idee war, dass er genug Menschen findet, die ihn während des Schreibens finanziell unterstützen. Es fand sich jedoch niemand, der bereit war, ihn zu unterstützen. Wer keinen Mehrwert liefert und sich einfach nur finanzieren lassen möchte, braucht keinen Erfolg zu erwarten. Die Behauptung einen Roman oder etwas anderes fertigzustellen, kann schließlich jeder aufstellen. Ein ähnliches Vorhaben, das unter die sinnlosesten Crowdfunding-Projekte gehört, war die Idee von Student John Christopher Kirby. Er wollte gerne eine Reise mit dem Auto durch sämtliche Bundesstaaten der USA machen und darüber einen Dokumentarfilm drehen. Die Finanzierung sollte durch das Crowdfunding erfolgen. Jedoch kam beinahe kein Geld zusammen, da offensichtlich viele der Meinung waren, dass persönliches Vergnügen anderweitig zu finanzieren ist.

Die sinnlosesten Crowdfunding-Projekte sind teilweise geschmacklos

Die sinnlosesten Crowdfunding-Projekte sind in einigen Fällen nicht nur nutzlos, sondern auch geschmacklos. Einige Studenten der Betriebswissenschaften hatten die Idee, eine App zu entwickeln, die zu langsamen Kellnern deutlich sagt, wie schlecht und langsam sie waren. Dieses Projekt war äußerst erfolglos, da es in der Gesellschaft glücklicherweise kein Interesse daran gab, andere Menschen durch eine App zu denunzieren. Wer mit etwas nicht zufrieden ist, kann dies schließlich auch eigenständig kundtun. Es bleibt festzuhalten, dass viele der sinnlosesten Crowdfunding-Projekte in der Gesellschaft nicht akzeptiert sind oder einfach keinen Mehrwert bringen. Selbstverständlich sind einige der Projekte selbst von den Erfindern nicht ernst gemeint. Der eine oder andere versucht außerdem, sein eigenes Vergnügen durch das Crowdfunding zu finanzieren. Dies gelingt jedoch in der Regel nicht, da  niemand bereit ist, für so ein Projekt Geld zur Verfügung zu stellen.

Authored by: Tobias