Attraktive Anlageformen im Rahmen von Crowdfunding

Crowdfunding Anlageformen werden immer beliebter

Crowdfunding Projekte erfreuen sich als Anlageformen zunehmender Beliebtheit. Diese Art der Finanzierung ermöglicht die Geldanlage ohne Zwischenschaltung einer Bank. Viele verschiedene Privatpersonen investieren in ein bestimmtes Projekt, das sie persönlich interessant finden, und in dem sie ein besonderes Erfolgspotenzial sehen. Diese Anlageformen bieten einerseits Investoren zahlreiche Vorteile. Andererseits fördern sie kreative Geschäftsideen und innovative Unternehmenskonzepte. Die Realisierung dieser Anlageformen erfolgt über Onlineplattformen, die als Marktplatz dienen und zwischen Investoren und Kreditnehmern vermitteln. Grundsätzlich existieren unterschiedliche Crowdfunding Anlageformen, aus denen Anleger die Variante wählen können, die ihnen am meisten zusagt.

Anlageformen der Zukunft: klassisches Crowdfunding

Das klassische Crowdfunding im eigentlichen Sinne kommt ursprünglich aus den USA, zählt aber inzwischen auch hierzulande zu beliebten Anlageformen und wird sich auch in Zukunft noch weiter verbreiten. Anleger investieren in spannende Projekte oder innovative Unternehmen und erhalten als Gegenleistung ein Produkt, das aus dem Projekt, welches sie mitfinanziert haben, resultiert. Unterstützt er beispielsweise ein Musikprojekt, so kann die Gegenleistung eine CD oder eine Konzertkarte sein. Das klassische Crowdfunding ist in erster Linie für Investoren interessant, die ein persönliches Interesse an einem bestimmten Projekt und dessen Erfolg haben, ohne dass eine hohe Rendite im Vordergrund steht. Hier ist eher die gute Tat im Fokus. Ein Anleger, der Investments als Alternative zum Sparbuch, zum Bausparen oder zum Aktienmarkt tätigen möchte, ist mit einem P2P-Kredit oder Crowdinvesting besser beraten.

Crowdlending: P2P-Kredite als Erfolg versprechende Anlageformen

Zu den Erfolg versprechenden Anlageformen als Alternative zur Bank oder zum Aktienmarkt zählt beispielsweise das Crowdlending. Crowdlending wird auch als P2P-Kredit bezeichnet. Dies steht für Peer-to-Peer Kredite, die von Privatpersonen an andere Privatpersonen oder Unternehmen ausgegeben werden. Dabei investieren mehrere Personen gemeinsam in einen Kredit. Der Kreditnehmer kann ein junges Unternehmen oder ein Start-up sein. Ebenfalls lässt sich über Crowdlending auch ein Konsumvorhaben finanzieren wie zum Beispiel ein Auto oder ein Umzug. Das Risiko, das der Anleger beim Crowdlending eingeht, ist kalkulierbar und die durchschnittliche Rendite erweist sich in der Regel als stabil. Wie bei der klassischen Geldanlage über ein Aktienportfolio ist es auch bei Anlageformen wie dem Crowdlending ratsam, nicht nur in ein einziges Projekt zu investieren, sondern die Investition breiter zu streuen, um das Risiko so gering wie möglich zu halten.

Crowdinvesting: eine von vielen begehrten Anlageformen für risikofreudigere Anleger

Crowdinvesting ist eine von einer Reihe an Anlageformen, die Investoren eine alternative Geldanlage ermöglicht. Bei Crowdinvesting beteiligen sich Investoren an jungen Unternehmen oder Start-ups, die sie überzeugen, und von denen sie sich Gewinne erwarten. Die Anleger investieren in der Regel eher kleinere Geldbeträge und erwarten sich im Gegenzug lukrative Renditen, die deutlich höher ausfallen können als die Zinsen, die sich zum Beispiel über Tagesgeldkonten erzielen lassen. Im Unterschied zum Crowdlending sind beim Crowdinvesting die Gewinnchancen deutlich höher. Die Vorteile für den Investor im Überblick:

  • Hohe Renditen: Der Investor wird am Erfolg des Unternehmens, in das er investiert, beteiligt. Ist das Unternehmen erfolgreich, kann die Rendite überdurchschnittlich hoch ausfallen.
  • Business Angel: Mit Crowdfunding Anlageformen wie Crowdinvesting können auch private Anleger zu Business Angels werden. Dies war bis dato nur Unternehmen oder Kapitalgesellschaften vorbehalten. So profitieren auch private Anleger vom Wachstum des Unternehmens oder Start-ups, in das sie investieren.
  • Individuelle Projekte: Crowdinvesting ermöglicht dem Anleger, sich selbst für ein Projekt zu entscheiden, das er für unterstützenswert hält. So investieren die Anleger nicht in anonyme Portfolios, sondern in Unternehmen, mit denen sie sich auch inhaltlich identifizieren und deren Entwicklung sie kontinuierlich mitverfolgen können.

Neben den Vorteilen nimmt der Anleger allerdings auch ein nicht unerhebliches Risiko beim Crowdinvesting in Kauf. Er muss sich dessen bewusst sein, dass durchschnittlich mehr Start-up Unternehmen scheitern als erfolgreich sind. Je höher das Renditepotenzial bei einem Unternehmen ist, umso höher gestaltet sich auch das Risiko. Schlimmstenfalls verliert der Anleger sein komplettes Investment, sollte die Geschäftsidee nicht funktionieren und das Unternehmen erfolglos sein. Für den Anleger ist es daher auch beim Crowdinvesting essenziell, die Anlage breit zu streuen, um das Investitionsrisiko zu minimieren und eine möglichst hohe Rendite zu erhalten.

Fazit zu Crowdfunding Anlageformen wie klassisches Crowdfunding, Crowdinvesting oder P2P-Kredit etc.

Die verschiedenen Anlageformen, die das Crowdfunding ermöglicht, richten sich an jeweils unterschiedliche Anleger mit verschiedenen Interessen. Geht es dem Anleger in erster Linie darum, ein spannendes, kreatives Projekt zu unterstützen, das ihm persönlich am Herzen liegt, ist das klassische Crowdfunding die richtige Wahl. Ein monetärer Gewinn darf hierbei nicht im Vordergrund stehen. Ist der Anleger hingegen an einem gewinnbringenden Investment und einer Alternative zur klassischen Geldanlage bei einer Bank interessiert, bieten sich Anlageformen wie der P2P-Kredit oder Crowdinvesting an. Für besonders risikobereite Anleger eignet sich das Crowdinvesting. Anleger, die eher Wert auf stabile Renditen und ein geringeres Risiko legen, sind mit Crowdlending gut beraten.

Authored by: Tobias